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Behördenwegweiser

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Kommunale Partnerschaften; Pflege

Unter dem Oberbegriff "Kommunale Partnerschaften" sind die partnerschaftlichen Verbindungen bayerischer Gemeinden, Landkreise und Bezirke mit entsprechenden Kommunen im Ausland und in den neuen Ländern zusammengefasst. Sie sind vereinbarte Freundschaftsverhältnisse zwischen den Kommunen verschiedener Länder.

Beschreibung

Die Partnerschaften dienen dem Ziel, durch gegenseitige Verständigung und Hilfe das Gefühl der europäischen und außereuropäischen Zusammengehörigkeit zu stärken und durch einen lebendigen Bürgeraustausch das Leben der beteiligten Menschen und ihrer Gemeinden zu bereichern sowie die notwendigen Gemeinsamkeiten für ein friedliches Zusammenleben zu schaffen.

Die Vereinbarung einer Partnerschaft ist eine Angelegenheit der kommunalen Selbstverwaltung. Die Kommunen in Bayern handeln in Fragen der örtlichen Gemeinschaft grundsätzlich in eigener Verantwortung und selbständig. Es bleibt den Kommunen überlassen, ob und mit wem sie eine Partnerschaft begründen. Eine Partnerschaft kann deswegen auch nicht vom Staat zugeteilt werden.

Kommunale Partnerschaften werden in der Regel von den Kommunen selbst oder durch Kontakte von Bürgern, Vereinen, Verbänden oder Schulen in die Wege geleitet. Ansprechpartner in partnerschaftlichen Fragen sind auch die Kommunalen Spitzenverbände.

Die Organisation partnerschaftlicher Aktivitäten kann durch die Kommunalverwaltung und / oder ein Partnerschaftskomitee/-verein erfolgen. Eine lebendige Partnerschaft erfordert die Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen und Lebensbereiche einer Kommune. Über Art und Umfang partnerschaftlicher Aktivitäten entscheidet die Kommune auch unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Verhältnisse. Dabei soll auf die Möglichkeiten der Partnerseite Rücksicht genommen werden. Gegenseitige persönliche Kontakte gewährleisten die Dauerhaftigkeit der Beziehung und entsprechen der Partnerschaftsidee. Offizielle Veranstaltungen, Jugendaustausch, Sport- und Kulturbegegnungen, Bürgerbegegnungen, berufsbezogene Austauschmaßnahmen sowie wirtschaftliche Unternehmungen können Inhalte einer aktiven Partnerschaft sein.

Für die kommunalen Partnerschaften stehen bayerische staatliche Mittel nicht zur Verfügung. Förderprogramme der Europäischen Union sehen in beschränktem Umfang Finanzhilfen für partnerschaftliche Aktivitäten vor.

Eine Gesamtübersicht aller Partnerschaften wird im Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration geführt (siehe "Weiterführende Links"). Die Kommunen wurden gebeten, dem Ministerium neue Partnerschaften mitzuteilen.

Partnerstädte Ingolstadts

Partnerstädte Ingolstadts

Ingolstadt pflegt derzeit offizielle partnerschaftliche Beziehungen zu zehn Städten:

Carrara (Italien), Foshan (Volksrepublik China), Grasse (Frankreich), Győr (Ungarn), Kirkcaldy (Schottland), Kragujevac (Serbien), Manisa (Türkei), Moskau Zentralbezirk (Russland), Murska Sobota (Slowenien) und Opole (Polen)

Europa wächst kulturell und wirtschaftlich zusammen, Kontakte in die ganze Welt sind aufgrund des technischen Fortschritts heute in Sekundenschnelle möglich.

Ingolstadt pflegt nicht nur seit vielen Jahren gute Beziehungen zu verschiedenen Städten im europäischen Ausland, sondern es ist auch Lebensmittelpunkt vieler Menschen aus teilweise sehr unterschiedlichen Kulturkreisen. Die jüngste Partnerstadt Ingolstadts ist seit Januar 2014 das chinesische Foshan. Mit 7,2 Millionen Einwohnern, verteilt auf fünf Stadtbezirke, liegt sie im Delta des Perlflusses, rund 200 Kilometer westlich von Hongkong.

Informationen zur interkommunalen Partnerschaftsarbeit, Pressemeldungen und eine Veranstaltungsübersicht sind auf der Internetseite zu den Partnerstädten eingestellt. In elf Sprachen werden die einzelnen Partnerstädte, die Projektpartnerschaft mit Legmoin (Burkina Faso) und die Patenschaften der Stadt für die Heimatverbände vorgestellt: 

>> Ingolstadt und seine Partnerstädte

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Information

Weiterführende Links