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Wohnberechtigungsschein

Vormerkbescheid & Wohnberechtigungsschein (WBS) für öffentlich geförderte Wohnungen

Ihr Ansprechpartner im Amt für Soziales, Soziale Wohnungswirtschaft

  • Allgemeine Auskünfte:
    Mo bis Fr, 08:00 bis 12:00 Uhr
    Telefon 0841 305-1681
  • Fax: 0841 305-1689
  • E-Mail: sww@ingolstadt.de

Sie finden uns in der Harderstraße 17, 3. Obergeschoss (Seiteneingang Sparda-Bank-Haus)


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Wichtiger Hinweis zum Verfahren zur Online-Terminreservierung:

Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und einen Termin im Kalender ausgewählt haben, bekommen Sie eine Mail an Ihre angegebene Mail-Adresse.
Diese Mail enthält einen Link, mit dem Sie Ihre Reservierung bestätigen; dieser Link ist 1 Stunde gültig. Jetzt wird der Termin im System eingetragen und Sie erhalten eine weitere Mail mit der genauen Terminzeit, einer 5-stelligen Terminnummer und eventuell mitzubringenden Unterlagen.
Erst wenn Sie diese zweite Mail bekommen, ist der Termin reserviert.


Was sind Sozialwohnungen?

Sozialwohnungen, rechtlich korrekt „öffentlich geförderte Wohnungen“, sind Wohnungen, deren Bau finanziell bezuschusst worden sind. Eine Sozialwohnung ist von der Lage, Ausstattung und Größe erstmal nicht als Solche erkennbar. Lediglich die Miete ist niedriger.

Wer vermietet Sozialwohnungen?

Das Wohnungsamt vermietet keine Sozialwohnungen.
Größte Vermietungsgesellschaft von Sozialwohnungen ist die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG). Zweitgrößte Vermietungsgesellschaft ist das St.-Gundekar-Werk.

Wie bekomme ich eine Sozialwohnung?

Voraussetzung ist ein Antrag auf Wohnberechtigung im Wohnungsamt. Diesen können Sie rechts im Bereich „Formulare“ unter „Antrag auf Wohnberechtigung“ herunterladen und ausdrucken.

Alternativ kann das Formular vor dem Wohnungsamt oder in den Stadtteiltreffs Pius-, Konrad- und Augustinviertel mitgenommen werden. Eine zusätzliche Bewerbung bei den Wohnungsbaugesellschaften Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt (www.gemeinnuetzige.de) und St.-Gundekar-Werk (www.gundekar-werk.de) wird empfohlen.

Was ist der Unterschied zwischen Wohnberechtigungsschein und Vormerkbescheid?

Sind Sie unterhalb der Einkommensgrenzen erhalten Sie einen Vormerkbescheid. Das bedeutet, dass das Wohnungsamt Sie je nach Dringlichkeit den Vermietergesellschaften als möglicher neuer Mieter vorschlägt. Die Vermietergesellschaft wählt unter den vorgeschlagenen Personen einen neuen Mieter aus. Die meisten Sozialwohnungen werden über dieses Verfahren vergeben.

Sind Sie bis zu 30 Prozent über der Einkommensgrenze erhalten Sie einen Wohnberechtigungsschein der Stufe 3, bei bis zu 60 Prozent einen Wohnberechtigungsschein der Stufe 5. Die Vermietergesellschaften wählen ohne vorherigen Vorschlag des Wohnungsamtes selbständig einen neuen Mieter für die passende Sozialwohnung aus.

Mit einem Wohnberechtigungsschein ist eine eigenständige Bewerbung bei den Vermietergesellschaften zwingend notwendig, mit einem Vormerkbescheid wird die Bewerbung empfohlen.

Wann bekomme ich eine Sozialwohnung?

Nach erfolgreicher Antragstellung bekommen Sie entweder einen „Vormerkbescheid“ oder einen „Wohnberechtigungsschein“.

Wenn Sie einen Vormerkbescheid erhalten haben, wird vom Wohnungsamt eingestuft, wie dringlich es ist, dass Sie eine neue Wohnung brauchen. Hier spielen sowohl soziale Komponenten als auch die Dauer der Anwesenheit in Ingolstadt und die Dauer der Bewerbung auf eine Sozialwohnung eine Rolle. Je nachdem, wann Sozialwohnungen frei werden oder fertig gestellt sind, können diese vergeben werden. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung des Wohnungsamtes, dass Sie als neuer Mieter einer Wohnung vorgeschlagen wurden. Eine Zeitangabe hierzu ist aber nicht möglich.

Wenn Sie einen Wohnberechtigungsschein haben, entscheidet die Vermietergesellschaft selbständig über den neuen Mieter.