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Drinkcheck-Armbänder

Prävention gegen K.O.-Tropfen

Die Gleichstellungsstelle setzt sich gegen Gewalt an Frauen ein. Dazu gehören seit November 2019 auch sogenannte Drinkcheck-Armbänder die K.O.-Tropfen auf ihren Testfeldern anzeigen können.

K.O.-Tropfen werden gezielt Frauen und Mädchen in Clubs, Bars oder auf Festen unbemerkt ins Getränk gemischt, um so die betäubten Opfer zu vergewaltigen. K.O.-Tropfen sind „die Vergewaltigungs-Droge“, da sie farb- und geruchslos sind und in Mixgetränken kaum wahrgenommen werden können. K.O.-Tropfen bewirken Wahrnehmungsschwierigkeiten, Willenlosigkeit und zeitlich später eine eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zur Regungslosigkeit. In der weiteren Folge führen K.O.-Tropfen zu Erinnerungslücken bzw. Amnesie.

Das Armband hat zwei Testfelder mit dem ein Getränk auf die gängigsten Tropen getestet werden kann. Barbara Deimel, Gleichstellungsbeauftragte, warnt aber: „Der Test spricht zwar auf die gängigsten K.O.-Tropfen an, ist aber keine absolute Garantie. Deshalb gilt nach wie vor auf sein Getränk zu achten. Aber nachdem das Armband gut erkennbar ist, wenn es am Handgelenk getragen wird, schreckt es auch mögliche Täter vielleicht ab.“

Die Drinkcheck-Armbänder werden in wiederkehrenden Aktionen in der Stadt verteilt. Detaillierte Infos sind auf www.xantus-drinkcheck.de abrufbar.